1. März 1995

Heute Nachmittag ging ich statt zu lernen Basketball spielen. Als ich schon wieder gehen wollte, kamen drei etwa elf-jährige Mädchen auf mich zu und fragten, ob ich gegen sie spielen wolle. Ich weiss nicht, was ich gesagt hätte, wenn nicht zufällig eine der drei Isabelle Frei gewesen wäre. So sagte ich natürlich ja. Auch wenn das Spiel nicht besonders amüsant oder interessant war, war es für mich doch sehr wichtig. Isa ist immerhin die Schwester von Anna! Sie sieht sie jeden Tag und spricht ständig mit ihr! Diese Vorstellung brachte mich fast um den Verstand. Mein einziges Ziel war, dass Isa Anna am Abend etwas von mir erzählen würde, etwas Positives. Ich weiss nicht, ob sie es getan hat, vielleicht werde ich es nie erfahren.