Heute, drei Tage nach meinem Geburtstag, wollte ich eine Art Geburtstagsessen veranstalten. Ich lud deshalb schon am Dienstag (vor zwei Tagen) Christoph, Domi und Dani ein. Da ich mich in Sarina verliebt habe (?) und da ich deshalb, wie ich halt so bin, Angst hatte, sie zu fragen, ob sie, Cindy und Andrea auch mitkommen wollen, beauftragte ich Dani, der ziemlich oft mit Sarina zusammen ist, dies zu tun. Nachdem Dani mit ihr gesprochen hatte, stand fest, dass sie mitkommen wolle, aber sie es von Cindy und Andrea nicht wisse. Da das auch heute Morgen noch so war und da ich, trotz gutem Zureden von Dani, immer noch nicht den Mut aufbrachte, mit Sarina zu reden, schrieb Dani ihr wärend der Schulstunde einen Zettel, in dem er sie fragte, wer jetzt alles mitkomme. Darauf antwortete sie ebenfalls mit einem Brieflein, dass alle drei mitkämen, dass sie es aber ein bisschen schade fände, dass wir bei dem schönen Wetter in den Mäc und nicht an den See gehen. Darauf schrieb ich Sarina ein Zettelchen, in dem ich mich bedankte, dass sie alle mitkämen, mich entschuldigte, dass ich sie nicht selber gefragt hätte (ich schrieb, dass ich ein wenig schiss gehabt hätte) und ihr sagte, dass wir von mir aus auch an den See gehen könnten. Daraufhin schrieb sie mir folgenden Zettel:

Da eine Stunde ausfiel, hatten wir zwei Schulstunden Zeit etwas zu unternehmen. Zuerst gingen wir in den Coop und kauften uns dort «Food» und «z’Sufe». Schon auf dem Weg dorthin wurde mir klar, dass es nicht so werden würde, wie ich es erwartet hatte. Wir waren eigentlich in zwei Gruppen unterwegs: Andrea und Cindy und wir vier Jungen. Sarina versuchte zwar immer eine Art Brücke zu bauen, aber es gelang ihr einfach nicht. Auf jeden Fall gingen wir danach zum See und mieteten uns zwei Gartenpedalos. Leider gingen die Mädchen auf ein Pedalo und die Jungen auf eines, obwohl man auch hier sah, dass Sarina dies zu verhindern suchte. Als wir mit dem Pedalo «rausgepedalot» waren, banden wir die beiden Fahrzeuge zusammen und assen unseren Zmittag (den natürlich ich bezahlt hatte). Sarina fragte plötzlich, wer ihr wieviel bot, wenn sie mit Kleidern ins Wasser (Temperatur = 17ºC!) springe. Neben mehreren Küssen von Dani, Christoph, Domi und Andrea bot ich schliesslich fantasielos 10 Franken. Als sie schliesslich hineingesprungen war, sah sie mehr als toll aus! Ihr Rock klebte an ihren Beinen und ihr T-Shirt an ihren Brüsten. Doch die einzigen, die ihre Abmachung (Küsse und 10.-) einhielten, waren Andrea und ich (war ja auch nicht anders zu erwarten!). Nachdem Dani und Christoph auch noch ins Wasser sprangen, fuhren wir wieder an Land. Trotz vielen Versuchen von Sarina, die Stimmung zu lockern, waren die einzigen, die sich amüsierten, glaube ich, sie und Dani, die zusammen das «Gaudi» hatten.
Ich weiss nicht, vielleicht waren wir noch nicht soweit, vielleicht hätte es aber auch nie so funktioniert, wie ich es mir vorgestellt habe.
Obwohl ich mich über den Zettel von Sarina sehr gefreut habe, bin ich vom ganzen Tag doch ziemlich enttäuscht!