(Muttertag, den ich übrigens völlig vergessen habe)
Draussen regnet es, es ist irgendwie völlig melancholische Stimmung. Gestern war ich mit Michael Billard spielen. Es war das erste Mal, dass ich längere Zeit mit Michael alleine war. Wir haben schon ein sehr seltsames Verhältnis zueinander, irgendwie ist er mir völlig fremd. Aber ich bewundere ihn, ich weiss nicht einmal genau warum. Der Abend war dann aber nicht der Wahn. Obwohl, das Billardspiel war eigentlich noch easy. Aber danach gingen wir noch mit drei Kollegen von Michael etwas trinken. Ich bin die ganze Zeit einfach wie ein Fremder dabei gewesen, ich war überhaupt nicht integriert.
Die einzige Person, mit der ich im Moment über alles sprechen kann, ist erstaunlicherweise Sonja. Aber die Sonja, die ich bisher kannte, hat mit der Sonja, mit der ich jetzt Briefkontakt habe, eigentlich wenig zu tun. Sie ist für mich wie eine Brieffreundin geworden. Im Moment würde ich ihr wirklich gerne schreiben.
Ich werde mir meine Haare natürlich nicht «färben», sondern «tönen». Ausserdem nicht blau, sondern «fire-rot», hoffentlich sieht es nicht allzu doof aus!
