{"id":837,"date":"2025-06-08T13:40:00","date_gmt":"2025-06-08T11:40:00","guid":{"rendered":"https:\/\/tagebuch30.ch\/?p=837"},"modified":"2025-03-24T22:32:44","modified_gmt":"2025-03-24T21:32:44","slug":"8-juni-1995","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tagebuch30.ch\/?p=837","title":{"rendered":"8. Juni 1995"},"content":{"rendered":"\n<p>Dies ist kein normaler Tagebucheintrag. Es ist zwanzig vor zwei Uhr nachmittags. Eigentlich m\u00fcsste ich in der Schule sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Heute Nacht habe ich von Anna getr\u00e4umt, es war einer der intensivsten Tr\u00e4ume meines Lebens. Als ich am Morgen aufwachte, f\u00fchlte ich mich schlecht, aber nicht schlechter als auch schon. Ich stand auf und ging in die Schule. Schon im Zug begann ich mich langsam in eine Depression zu steigern. Aber ich wurde abgelenkt und konnte mich nicht einfach fallen lassen. Doch in der zweiten Lateinstunde lies ich los, ich fiel und fiel und nachdem ich zu Beginn noch alles unter Kontrolle hatte, fand ich pl\u00f6tzlich keinen Halt mehr. Ich versuchte mich wieder zu fangen, aber es war zu sp\u00e4t, mir kamen die Tr\u00e4nen und nachdem Frau Trachsel mich so angesprochen hatte, dass allen auffallen musste, dass etwas nicht stimmt, war es endg\u00fcltig zu sp\u00e4t noch umzudrehen. Benni versuchte mit mir zu reden, aber ich kann mich ihm nicht anvertrauen. Es gibt zwei Dinge, die z.B. Ina und Domi haben und die der Mensch, dem ich mich anvertraue unbedingt haben muss: Erstens muss ich ihm vertrauen k\u00f6nnen und zweitens muss er Anna kennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist sonderbar, dass das passiert ist, denn der einzige Grund, der daf\u00fcr verantwortlich war, war das Problem, welches ich schon \u00fcber 3 Jahre mit mir herumtrage! Ich brauche Anna!! Nur braucht sie mich nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dies ist kein normaler Tagebucheintrag. Es ist zwanzig vor zwei Uhr nachmittags. Eigentlich m\u00fcsste ich in der Schule sein. Heute Nacht habe ich von Anna getr\u00e4umt, es war einer der intensivsten Tr\u00e4ume meines Lebens. Als ich am Morgen aufwachte, f\u00fchlte ich mich schlecht, aber nicht schlechter als auch schon. Ich stand auf und ging in [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":838,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"8. Juni 1995\nDies ist kein normaler Tagebucheintrag. Es ist zwanzig vor zwei Uhr nachmittags. 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